Evangelische Kirche
Tochterkirche der ev. Kirche Müsen in Dahlbruch
Dahlbruch gehört zum evangelischen Kirchspiel Müsen und war ohne eigene Kirche. Zum Gottesdienst musste die evangelische Kirche in Müsen besucht werden.
Auf Wunsch der Dahlbrucher Bürger wurde am 28. Juli 1952 der Grundstein der evangelischen Kirche gelegt und am 04. Juli 1954 mit einer eigenen Pfarrstelle in Dienst gestellt.
Für die Kirche wurden über die Fa. SIEMAG 3 Stahlgocken vom Gußstahlwerk „Bochumer Verein“ beschafft:
- Die große Glocke „DEMUT“ (1296 kg) mit der Inschrift: „DEMÜTIGT EUCH UNTER DIE GEWALTIGE HAND GOTTES + DASS ER EUCH ERHÖHE ZU SEINER ZEIT.“
- Die mittlere Glocke „FRIEDE“ (770 kg) mit der Inschrift: „FRIEDE + FRIEDE + DENEN IN DER NÄHE * SPRICHT DER HERR + UND WILL SIE HEILEN.“
- Die kleine Glocke „GEBET (520 kg) mit der Inschrift: „GEHEILIGT + WERDE + DEIN + NAME.“
2016 erfolgte die Entwidmung der Kirche. Das Glockengeläut ist weiterhin in Betrieb.
Foto: Evangelische Kirche um 1960
Quelle: Reinhard Gämlich: Beiträge zur Geschichte Hilchenbachs – Hausnamen im Kirchspiel Müsen, Dahlbruch (einschließlich Hillnhütten, Schweißfurth und Winterbach) und Müsen mit Merklinghausen
Archiv der Kirchengemeinde Müsen, Pfarrbezirk Dahlbruch