Arbeiterhaus „Talsperre“
Arbeiterwohnhaus der Maschinenfabrik Gebr. Klein
Die Maschinenbau Aktien Gesellschaft, vormals Gebrüder Klein, erbaute 1922 die Arbeiterhausgruppe mit 11 Wohnungen.
1923 wurden hinter dem Wohngebäude 3 Stallgebäude erbaut.
Der Hausname „Talsperre“ entstand wegen der Querlage im Ferndorftal und erinnert an den Damm einer Talsperre.
1928 errichteten die Bewohner die sogenannte „Jahnbrücke“ über die Ferndorf, um schneller zur Arbeit zu gelangen.
Mit dem Bau der heutigen Straßenbrücke über die Ferndorf wurde die „Jahnbrücke“ nach Müsen zu den „Römmeler Wiesen“ versetzt, wo sie heute noch über die Rothenbach führt.
Foto: „Talsperre“ um 1955
Quelle: Reinhard Gämlich: Beiträge zur Geschichte Hilchenbachs – Hausnamen im Kirchspiel Müsen, Dahlbruch (einschließlich Hillnhütten, Schweißfurth und Winterbach) und Müsen mit Merklinghausen